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Silber kaufen als Wertanlage (2026-Edition)

The Spotlight

10 Minuten Lesezeit

2. Apr. 2026

2026 ist eine Achterbahnfahrt für Silber. Nachdem das Edelmetall im Januar um fast 100 Prozent nach oben schoß, haben die jüngsten Abverkäufe den Preis wieder nach unten gedrückt. Angesichts dieser Zahlen, welches Potenzial hat Silber in diesem Jahr noch? Wir machen den Check und zeigen, welche mittelfristigen Trends für Silber sprechen könnten.

Silber als Wertanlage 2026:

  • Im ersten Quartal 2026 hat Silber eine wahre Achterbahnfahrt hinter sich. Nachdem der Preis im Vergleich zum Vormonat im Januar um fast 100 % auf 98,27 Euro pro Unze stieg, liegt der Preis nun wieder bei 64,33 Euro (Stand: 31. März 2026).
  • Nicky Shields, Head of Research & Metals Strategy der MKS PAMP, den Silberpreis 2026 zwischen 52 und 104 Euro, während ihre Durchschnittserwartung bei 65 Euro liegt.
  • JP Morgan sieht den durchschnittlichen Silberpreis bei ca. 70 Euro, was einem Plus von etwa 8,8 % entspricht.
  • Mittelfristig dürfte sich der Silberpreis auf einem höheren Preisniveau einpendeln, da die industrielle Nachfrage weiter ansteigt, während das Angebot nicht weiter ausgebaut werden konnte.
  • Alle Preisziele wurden in Euros umgerechnet (Stand: März 2026).

Wie hat sich der Silberpreis 2026 entwickelt?

Bislang glich der Silbpreis 2026 einer atemberaubenden Achterbahnfahrt. Im Vergleich zum Vormonat stieg Silber im Januar um fast 100 % auf 98,27 Euro pro Unze - Allzeithoch!

Zwei Monate später fiel der Silberpreis dann zurück auf 64,41 Euro pro Unze, was im Jahresvergleich jedoch immer noch ein sehr hohes Preisniveau ist.

Der Volatilität zum Trotz: Für langfristige Silberinvestoren war 2026 bislang ein exzellentes Jahr.

Wird der 2026-Silberpreis wieder steigen?

Derzeit agiert der Markt erratisch und der Silberpreis schwingt stark in beide Richtungen.

Dies zeigt sich deutlich an der jüngsten Silberpeis-Vorhersage von Edelmetall-Expertin Nicky Shiels, die in ihrem Szenario den Silberpreis 2026 zwar bei durchschnittlich 65 € pro Unze sieht, allerdings auch mit 52 bis 104 € auch ein relativ großes Möglichkeitsfenster angibt.

Die Analysten von JP Morgan sehen den Silberpreis bei ca. 70 €, was einem Plus von fast 9 % im Vergleich zum aktuellen Silberpreis entspricht.

Welche Faktoren wirken sich mittelfristig auf den Silber-Preis aus?

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Preistreiber

  • Nachfrage übersteigt das Angebot: Seit 2021 verbraucht die Welt mehr Silber als gefördert wird. Trotz hoher Preise bleibt die industrielle Nachfrage durch die Elektrifizierung und Umstellung auf nachhaltige Energien hoch.
  • Der “Goldeffekt”: Silber reagiert extrem empfindlich auf den US-Dollar und folgt dem Goldpreis in der Regel, allerdings mit viel stärkeren Ausschlägen. Da Silber inflationsbereinigt noch weit von früheren Höchstständen entfernt ist, gibt es auch weiterhin viel Luft nach oben.
  • Starres Angebot: Das Angebot kann nicht einfach „hochgefahren“ werden. Gründe sind fehlende Investitionen in neue Minen, schwieriges Recycling (besonders bei Solarpanels) und die Tatsache, dass Silber oft nur als Nebenprodukt beim Kupfer- oder Zinkabbau anfällt.
  • Zölle und fehlende Liquidität: Die weltweiten Vorräte sind zersplittert. Sobald große Investoren einsteigen, könnte der Mangel zu explosiven, unkontrollierten Preissprüngen führen.
  • Neues Preisniveau: Experten erwarten nach dem jüngsten Anstieg eine Konsolidierung in einer neuen, höheren Preisspanne zwischen $60 und $100 pro Unze.

Risiken

  • Gold verliert an Schwung: Wenn der Goldpreis stagniert, verliert Silber meist seinen wichtigsten Preistreiber.
  • Wirtschaftskrise: Da Silber ein wichtiges Industriemetall ist, würde eine schwere Rezession die industrielle Nachfrage bremsen und die Käufe von Investoren überlagern.
  • Plötzliches Überangebot: Sollte massenhaft Silber aus Altbeständen (Schmuck, Silberbesteck) auf den Markt kommen oder das Recycling plötzlich effizienter werden, könnte dies den Preis drücken.
  • Stärke des Dollars: Der internationale Silbermarkt wird in US-Dollar abgewickelt. Wird dieser stärker, sinkt die Kaufkraft internationaler Investoren, sodass die globale Nachfrage nach Silber fällt.

Silber kaufen als Wertanlage: Die Takeaways

2026 ist bislang ein Rekordjahr für Investoren, die Silber als Wertanlage gekauft haben. Nach dem (nominalen) Allzeithoch im Januar, gab der Preis zuletzt deutlich nach, liegt aber immer noch deutlich über dem Preisniveau von 2025.

Auch wenn eine Weltwirtschaftskrise die industrielle Nachfrage kurzfristig lähmen könnte, scheinen die mittelfristigen Faktoren des Bullenszenarios zu überwiegen.

Vor allem die hohe Nachfrage nach Silber im Zuge der weltweiten Dekarbonisierung, welche das auf dem Markt erhältliche Angebot seit Jahren übersteigt, ist auch weiterhin ein starkes Kaufsignal.

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